Schweißdrüsenentfernung
Schweißdrüsenentfernung
Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) stellt für viele Menschen ein ernstes Problem dar. Schon bei geringen körperlichen oder emotionalen Belastungen kommt es besonders häufig im Bereich der Achselhöhlen sowie an Hand- und Fußflächen zu einer übermäßigen Schweißbildung. Die Ursache liegt oft in einer besonderen Aktivierung des vegetativen Nervensystems.

Bei der Schweißdrüsenabsaugung wird eine größere Menge einer verdünnten Lokalanästhesielösung in das Unterhautfettgewebe des Achselbereichs eingebracht, wodurch es zur Aufhebung der Schmerzempfindung kommt. Nach etwa einer Stunde können die Schweißdrüsen mittels einer Spezial-Vakuumkanüle besonders schonend und gleichmäßig abgesaugt werden. Die Behandlung ist durch die Verteilung des Lokalanaesthetikums absolut schmerzfrei und wird von den Patienten gut toleriert.

Zum Schutz vor Wundheilungsstörungen muß der Patient nach der OP für einige Tage ein Medikament einnehmen. Für wenige Tage sind weitere Verbandwechsel erforderlich, welche der Patient nach 2 Tagen selbst ausführen kann.

Eine weitere Methode zur Behandlung des übermäßigen Schwitzens besonders an Stirn, Achseln und Handflächen ist die Unterspritzung der betroffenen Hautareale mit Botulinumtoxin. Weil die Wirkung hier nur ca. 6-8 Monate anhält, ist eine wiederholte Behandlung erforderlich.